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Wir retten Ihren Stein!

Man will es niemandem wünschen, aber Probleme tauchen oft auf, wenn man es am wenigsten erwartet. Beginnend bei der Auswahl des Materials bis zur Sanierungsmaßnahme nach einer langen Nutzung verstehe ich mich als Ihr Partner, wenn es darum geht Steinprobleme im Innen- und Außenbereich zu lösen.

Im Folgenden finden Sie kurze Artikel zum Thema Steinreinigung, Imprägnierung und Oberflächenbearbeitung. Lesen Sie hier über meine Arbeitsweise und informieren Sie sich über Möglichkeiten des nachhaltigen Steinschutzes.

Überlegungen zum Steinschutz in der Planungsphase:
Sie sind auf der Suche nach einem passenden Naturstein? Hier ein paar Gedanken zur Planung:
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Bereits vor dem Verlegen des Steins könnte eine Beratung und eventuelle Maßnahmen sinnvoll sein. Ich denke hier schon an die Beratung im Vorfeld. Ein Bauherr interessiert sich für einen anthrazitfarbenen Naturstein für sein neues Bad und wird bald fündig. Jetzt sollte bereits im Vorfefd die Säurebeständigkeit des Steins bestimmt werden, falls das Leitungswasser kalkhaltig ist. Kalkhaltiges Wasser hinterlässt weiße Flecken auf dem dunklen Stein. Würde nun mit einem sauren Kalklöser gereinigt werden, verätzt der Stein und muss abgeschliffen werden. Wurde der Stein aber bereits in der neuen Dusche eingebaut, vermindert eine Langzeitimprägnierung die Anhaftung des Wassers an der Steinoberfläche und kann leicht abgewischt werden.
Grundsätzlich sind Steinschutzmaßnahmen, die bereits beim Einbau angewendet werden am effektivsten und dabei gleichzeitig am kostengünstigsten. Das gilt sowohl für den Innenbereich als auch ganz besonders für den Außenbereich, wo der Witterungseinfluss und der Befallsdruck durch Mikroorganismen und organische Säuren besonders hoch ist.

Halten Sie Wasser fern!
Eine einfache Regel für die „ewige Schönheit“ Ihres Natursteins. 
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Sie haben sich für einen hochwertigen Naturstein, einen geschliffenen Design – Betonboden, Cotto oder Feinsteinzeug im Innenbereich entschieden. Ihre Terrasse wurde mit Naturstein, Betonplatten oder Keramik gestaltet. Um Ihre Beläge gegen Verwitterung und Verschmutzung zu schützen gibt es eine einfache, für alle Bereiche geltende Regel:  Halten Sie Wasser fern!
Alle schädigenden Einflüsse natürlicher Verschmutzung und Verwitterung haben mit Wasser zu tun. Wir können dies im Außenbereich sehr gut beobachten. Terrassenplatten, die unter einem Dachvorsprung oder Balkon liegen, sehen auch nach Jahrzehnten noch neuwertig aus. Hingegen frei bewitterte Teile der Terrasse bereits nach relativ kurzer Zeit verschmutzen und verwittern. Warum ist das so?
Jeder Stein hat Poren und saugt Wasser auf. Je nach Art des Steins ist die Menge unterschiedlich. Mit dem Wasser werden Staub und kleinste organische Partikel in den Stein und die Fugen hineintransportiert. Diese Stoffe bilden dann einen Nährboden für Mikroorganismen, wie Schimmelpilze, Bakterien oder Algen. Diese wiederum zersetzen die in den Stein eingetragenen Partikel und es entstehen organische Säuren. (biologische und chemische Verwitterung). Wasser, das im Stein festgehalten wird, dehnt sich im Winter aus und kleinste Materialsplitter platzen von der Oberfläche des Steins ab. Nach einigen Jahren bemerkt man, dass die Terrassenplatten rauer werden. (physikalische Verwitterung). Der Einsatz eines Hochdruckreinigers beschleunigt den Verwitterungsvorgang, da auch dieser durch den harten Wasserstrahl kleine Materialsplitter aus den Terrassenplatten katapultiert.
Nun, ich hoffe, im Innenbereich hat es keinen Frost, und der Hochdruckreiniger wird sicherlich auch nicht zum Einsatz kommen. Trotzdem werden die Böden mit Wasser gewischt und Schmutz wird dabei in den Stein transportiert. Wenn dann noch die Belagsoberfläche durch eine Beschichtung, wie Cottowachs oder ähnliches die Verdunstung des Wassers vermindert, entsteht dort ein hervorragendes Kleinklima für Mikroorganismen.
Sehen Sie sich meine Beispielbilder an. Alle natürlichen Verschmutzungen haben mit Wasser zu tun. Kein Wasser (Terrassenplatten unter einem Dach) – Kein Problem!

Da wir aber Wasser von unseren Böden nicht fernhalten können, sollten wir die Beläge durch eine diffusionsoffene Imprägnierung schützen. Und das von Anfang an!

Imprägnierung:
Wie arbeitet eine Steinimprägnierung und was ist der Unterschied zu einer Beschichtung.
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Wie ich im vorangestellten Absatz läutert habe, soll eine Imprägnierung unseren Stein vor eindringender Verschmutzung schützen. Was ist eine Imprägnierung?
Umgangssprachlich sagen Kunden oft „Der Stein soll versiegelt, oder eingelassen werden“. Dabei ist es von nachhaltigem Interesse, hier genau das Richtige zu tun. Eine Versiegelung, oder eine Beschichtung, etwa Lack, Wachs, Acrylat, Silikon, liegen auf dem Stein. Vergleichbar wie eine „Frischhaltefolie“ oder eine feine Schicht durchsichtiger Klebstoff. Diese Schicht ummantelt den Stein und der Luftaustausch ist unterbrochen. Dies hat zwei große Nachteile. Erstens kann Feuchtigkeit, die irgendwo im Stein eingeschlossen ist nicht mehr als Wasserdampf austreten. Die Feuchtigkeit staut sich unter der Beschichtung und es bilden sich Stockflecken. Zweitens verbinden sich Schmutzpartikel mit der Schutzschicht, die sich dann nicht mehr entfernen lassen. Dies ist sehr deutlich bei gewachstem Cotto zu beobachten, der im Lauf der Zeit immer dunkler wird. Um solche Flächen zu reinigen, muss erst die alte Beschichtung mit einem Lösungsmittel entfernt werden.

Eine Imprägnierung arbeitet anders. Eine gute Imprägnierung, und nur die sollte man verwenden, schützt den Stein von innen. Die äußerst dünnflüssigen Imprägnate dringen tief in den Stein ein und kleiden die Poren aus. Diese ausgekleideten Poren haben nun einen Durchmesser, der kleiner ist als ein Wassertropfen, und größer als Wasserdampf.
Jetzt kann das Wasser grundsätzlich von oben nicht mehr in den Stein eindringen und Schmutzpartikel hineintransportieren. Folglich bleibt der Schmutz an der Oberfläche und kann abgereinigt werden. Feuchtigkeit aus dem Stein, oder dem Untergrund kann ungehindert in Form von Wasserdampf austreten. Die Imprägnierung ist somit atmungsaktiv oder diffusionsoffen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass eine Imprägnierung den Stein nicht hundertprozentig gegen Einflüsse von Außen abschirmt. Bei stark saugenden Materialien, oder bei Steinbelägen, die einer besonders intensiven Belastung durch Wasser, Fett, Fruchtsäuren oder Alkoholika ausgesetzt sind, können in seltenen Fällen Flüssigkeiten trotz Imprägnierung langsam in den Stein eindringen und Flecken verursachen. Beispiel: Küchenarbeitsplatten aus Juramarmor. Die Fleckbildung ist aber um ein vielfaches geringer als bei unbehandelten Steinen. Durch sofortiges Entfernen der Verschmutzung kann aber auch hier die Fleckbildung vermieden werden.

Meine Imprägnierungen haben viele positive Eigenschaften:

  • Dringt bis zu 2cm in den Stein ein.
    Das Imprägnat ist sehr dünnflüssig und dringt bis in feinste Poren ein. Bestmöglicher Steinschutz auch bei sehr dichten Steinen.
  • schnell trocknend:
    imprägnierte Flächen können nach ca. 2 Stunden wieder begangen werden.
  • Langzeitimprägnierung:
    Die imprägnierten Flächen bleiben jahrelang geschützt. Eine jährliche Behandlung ist NICHT erforderlich.
  • UV- Beständig:
    Wichtig für die Anwendung im Außenbereich, wenn der Belag direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist.
  • Streusalzbeständig:
    Die Imprägnierung wird durch die Einwirkung von Streusalz nicht beeinträchtigt.
  • Chlorbeständig:
    Die Imprägnierung ist für den Einsatz auf Flächen geeignet, die mit einem Pool in Verbindung stehen.
  • Diffusionsoffen:
    Der Gasaustausch bleibt zu 80% erhalten.
  • Steinverfestigend (Porenfüller):
    Stabilisiert und verfestigt das Steingefüge bei Sandstein
  • Farbvertiefend (Grundimprägnierung):
    Wenn gewünscht, kann eine Intensivierung der Gesteinsfarbe (Nasseffekt) bei bruchrauen erzeugt werden. z.B. Porphyr
  • Rutschhemmend:
    Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Imprägnierung rutschhemmend auf polierten Oberflächen wirken.
  • Polierbar:
    Die Imprägnierung kann durch Aufpolieren oder Bürsten Glanz erzeugen.
  • Für den Denkmalschutz geeignet.
    Die Imprägnierung findet Anwendung beim Denkmalschutz.

Steinreinigung:
Ihre wertvollen Steinbeläge sind verschmutzt?
Kann die Verschmutzung mit haushaltsüblichen Mitteln nicht mehr beseitigt werden?
Müssen problematische Flecken beseitigt werden?

Ich biete Ihnen meine Dienstleistung für die Grundreinigung und auch für die Intensivreinigung im Innen- und Außenbereich an.
Die Reinigung führe ich mit einer leistungsstarken Einscheibenmaschine und unterschiedlichen Reinigungsbürsten aus.
Steinspezifische Reinigungsmittel in geringer Konzentration angewendet, unterstützen die mechanische Reinigung. Die Verschmutzung wird abgesaugt. Benachbarte Flächen werden abgedeckt.

Folgende Verschmutzungen werden von mir erfolgreich behandelt:

  • Mineralische Verschmutzungen:
    Verfugungsrückstände, Steinausbühungen, Kalkablagerungen, Zementschleier,
  • Organische Verschmutzungen:
    Erde, Grasflecken, Laubflecken, Braune Ränder von Blumentöpfen, Schimmel, Flechten, Algen, Moos, Kaffee, Tee, Cola, Fett, Papier,
  • Chemische Verschmutzungen:
    Motoröl, Rost, Verätzungen durch Säuren, Epoxidharz, Lack, Farbe, Bleistift, Filzstift, Wachs, Beschichtungen, Graffiti, Klebstoffe, Kunstdünger,

Terrassenreinigung:
Da Terrassen und alle anderen Steinbeläge im Außenbereich besonders stark bewittert werden, haben wir es hier mit besonders hartnäckigen Verschmutzungen zu tun.
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Die Terrasse ist das zentrale Element im Garten. Wohnzimmer im Außenbereich, familärer Treffpunkt, Eßzimmer im Sommer, Grilplatz etc. Entsprechend des besonderen Stellenwerts der Terrasse und seiner Funktion sollten wir der Schönheit des Platzes und der Werterhaltung der verwendeten Materialien besonderes Augenmerk schenken.
Wünschenswert wäre es, wenn bereits bei der Planung der Terrasse die späteren Werterhaltungsmaßnahmen bewertet werden würden. Welches Material steht zur Verfügung? welches Material ist geeignet? Wie werden diese Materialien verbaut? Welche vorbeugenden Maßnahmen verlängern definitiv die Lebensdauer der Anlage? Leider kommt das sehr selten vor. Wenn ich Leute auf einem Messestand diesbezüglich informieren möchte, kommt meist eine abweisende Antwort. „Bei uns ist alles neu!“.

Bei Betonplatten und weichen Kalksteinen wie Travertin erscheinen nach spätestens ein paar Jahren Algen, Moos, schwarze Flecken, braune Flecken oder kreisrunde Flechten. Granit (außer Chinagranit), Porphyr und andere Hartsteine bleiben vermutlich länger schön.
Im Kapitel „Halten Sie Wasser fern“ habe ich beschrieben, warum. Jetzt wird meist der Hochdruckreiniger ausgepackt. Die Terrasse ist jetzt sauber, die Fassade und die Fenster nicht mehr. Zuerst scheint alles in Ordnung zu sein, doch die Terrasse verschmutzt zusehends schneller und auch die Algen und Flechten lassen nicht auf sich warten.
Der Grund dafür ist einfach: Der Hochdruckreiniger katapultiert kleine Splitter aus dem Stein. Dadurch wird die Oberfläche rauer. Auf einem rauen Untergrund bleibt Schmutz besser hängen, die Platten bleiben länger feucht und der Schmutz wird in die Poren hineingezogen. Immer das gleiche Spiel, nach jeder Reinigung ein wenig schneller.

Sieht dann die Terrasse aus, wie auf manchen meiner Bilder auf der Seite „Projekte im Außenbereich“ überlegt sich so mancher, was da schief gelaufen ist und was man jetzt unternehmen sollte. Rausreissen oder Renovieren.
Fürs Rausreissen bin ich nicht mehr zuständig. Es ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll, da der neue Belag bei gleicher Behandlung bald gleich aussieht. Abgesehen von einer Baustelle im Garten und hohen Kosten hat sich also nichts geändert.

Natürlich ist auch eine aufwändige Terrassenreinigung mit Oberflächenbearbeitung und Imprägnierung auch nicht kostenlos. Verglichen mit der Erneuerung schlägt eine Reinigung aber nur mit einem Bruchteil der Erneuerungskosten zu Buche. Sie haben keine Baustelle im Garten, nach meiner Behandlung sind die Terrassenplatten jahrelang geschützt und der Terrassensommer kann bei einer normalen Terrasse nach ein bis zwei Tagen wieder in vollen Zügen genossen werden. Gerne berate ich Sie und erstelle auch ein Reinigungsmuster. Dann sehen Sie sofort das überzeugende Endergebnis.

Oberflächenbearbeitung:
Wenn wir einen Stein beurteilen, fällt uns sicherlich als vorrangiges Kriterium die Oberfläche auf. Wir streichen mit der Hand darüber und empfinden eine samtige, eine glatte, eine raue oder unebene Oberfläche als angenehm oder unangenehm. Entsprechend erfassen wir mit unseren Augen den Glanzgrad. Matt, seidig, satiniert, glänzend, hochglänzend. Als weiteres Entscheidungskriterium sollte der Einsatzzweck sein. Eine hochglanzpolierte Außentreppe entspricht wohl nicht dem Sicherheitsgedanken. Dass das aber doch passiert zeigt die Praxis. Erst vor Kurzem rief mich eine Kundin, um schnellstmöglich eine Eingangstreppe eines Mehrparteienhauses zu bearbeiten, nachdem bereits Mieter schneller unten waren, als gewünscht. Gott sei Dank, ohne Schaden. Diese hochglanzpolierte Granittreppe habe ich mit einer groben Diamantbürste aufgeraut und damit Rutschfestigkeit R9 erzielt. Häufiger wird eine Oberflächenbearbeitung durchgeführt, wenn glänzende Oberflächen matt geworden sind, Kratzer im Stein sind, oder Säuren die Oberfläche eines Kalksteins verätzt hat. Größere Beschädigungen werden vor dem Schliff gekittet.

Folgende Oberflächenbearbeitungen führe ich aus:

Bürsten:
Mit Schleifbürsten erhält man eine profilierte, aber glatte Oberfläche, die an einen antiken Steinboden erinnert. Die Oberfläche ist relativ unempfindlich gegenüber Kratzer. Je nach Feinheit der Bürste und Anzahl der Arbeitsschritte bleibt der Stein matt oder bekommt einen satinierten Seidenglanz. Mit Bürsten können auch scharfkantige gestockte oder geflammte Oberflächen angenehmer und pflegeleichter gestaltet werden.

Schleifen:
Mit Diamant- Schleifscheiben werden Kratzer entfernt, Überzähne begradigt und die Oberfläche des Steinbodens neu aufgebaut. In mehreren Schleifgängen wird der Boden für das Polieren vorbereitet.

Polieren:
Der feingeschliffene Boden wird abschließend poliert um den Glanzgrad bis zum Hochglanz zu erhöhen.

Stocken,Strahlen:
Beim Stocken und Strahlen wird die Oberfläche des Steins mechanisch aufgeraut. Die Oberfläche wird sehr griffig, aber auch scharfkantig. Wird die gestockte Oberfläche anschließend gebürstet, werden die scharfen Kanten abgerundet.

Spachteln und Kitten:
Fehlstellen im Stein oder größere Beschädigungen werden mit einer speziellen Steinersatzmasse gekittet. Durch die Zugabe von Farbpigmenten wird die der Kitt dem Stein farblich angepasst.